Heimwärts!

Wambulle und Wumbaba
fuhren einst nach Afrika.
Viel haben sie erlebt, und auch gesehen,
doch irgendwann ist es Zeit zu gehen.
Mit Freuden fliegen Sie nach Haus.
Und darum ist der Blog hier aus!

Going Home

Heim geht es!

Eine lange Reise liegt hinter uns. Viel haben wir erlebt. Einiges davon ist in diesem Blog erzählt worden, vieles muss noch langsam verarbeitet werden.

So sehr uns die Reise fesselte, so gut uns 8 Wochen Abstand vom täglichen Leben auch taten, so sehr freuen wir uns jetzt wieder auf zu Hause, auf die Frau, die Familie und Hans auch speziell auf den kleinen Enkel Jakob, der in zwei Monaten schon wieder ein ganzes Stück weniger klein sein dürfte (und laufen kann!)

Mit Freude, und auch mit etwas Stolz, erfüllte uns, wie viele diesem Blog gefolgt sind. Wir hoffen, wir haben den Blog lebendig gestaltet und ihr hattet eure Freude an unseren Berichten.

Bedanken möchten wir uns bei denen, die uns in verzwickten Situationen aus der Heimat heraus unterstützten. Und natürlich gilt unser spezieller Dank den Frauen, die uns Buben unter Sorgen ziehen liessen!


Zusammenfassend die Orte in denen wir auf unseren 9000 gefahrenen Kilometer übernachteten:

  • Mombasa
  • Nairobi
  • Nakuru
  • Isiolo
  • Marsabit
  • Moyale
  • Arba Minch
  • Nacht im (Rally)Truck
  • Addis Adebba
  • Dessie
  • Lalibela
  • Bahir Dar
  • Gondar
  • Gedaref
  • Khartoum
  • Meroe
  • Karima
  • Dongola
  • Wadi Halfa
  • Lake Nasser auf der Fähre
  • Assuan Stadt
  • Assuan Nubische Familie
  • El Kharga
  • Mut
  • Farafra
  • Bawiti
  • Kairo
  • Ras Sudr
  • Dahab
  • Akaba
  • Petra
  • Tel Aviv


Tel Aviv Tag 3 und 4: Ziel erreicht!

Es ist vollbracht. Nachdem wir gestern noch einige Schwierigkeiten hatten den Betrag für die Spedition in bar zu besorgen, unterschrieben wir am Abend den Vertrag und bezahlten schon mal die Hälfte. So langsam fiel die Anspannung.

Heute fuhren wir früh morgens nach Haifa. Ein Mitarbeiter der Spedition nahm uns in Empfang, schleuste uns durch die ganzen Formalitäten und am 14:40 Uhr waren wir  wir im Zug zurück nach Tel Aviv.

Damit sind die Mopeds weg und wir haben einen Stempel im Pass der die Ausfuhr derselben bestätigt. Puuh. Es ist vollbracht.

Damit jetzt noch ein paar Bilder aus dem schönen Tel Aviv, der Stadt der 4000 Häuser im Bauhaus Stil und dem netten Strand!




Unser Speditionsmann in Tel Aviv: 7Continents: Mr. Rami Mamam

Tel Aviv Tag 2. Wie bringen wir die Motorräder aus dem Land. WIE?

Ein Tag, im wesentlichen im Hotelzimmer zugebracht, das zum Büro umfunktioniert wurde. Rolf agierte als Sekretariat besorgte nötige Finanzaktionen zum Hotelzimmer und Parkplatz, ergatterte eine Telefonkarte, besorgte neue Kontakte. Ich spielte den Internet- und Telefon-Junkie und klapperte alles ab was wir an Kontakten hatten. Mehr als 30 Emails und viele Telefonate später waren viele Hoffnungen gewachsen und wieder zerstört. Am Abend haben wir ein Unternehmen auf das wir gerade alle Karten setzen. Morgen wird dazu der Tag der Wahrheit.

Schlafen wir heute ruhig? Ganz sicher so wenig wie die vergangenen beiden Tage.

Na gut, etwas schlenderten wir auch am Strand entlang und gönnten uns am Abend ein Bier.

Tel Aviv

So, heute rutschten wir unglaubliche Kilometer ab. Wir entschieden uns über den Grenzübergang im Norden von Jordanien nach Israel einzureisen. Schrottidee! Während die Jordanier super nett und zuvorkommend waren (ich trank Kaffee mit dem Chef der Zollbehörde während einer seiner Mannen antrat zum Carnet stempeln), benahmen sich die Israelis unglaublich arrogant. Ich war am Ende richtig angefressen!

Tel Aviv im Feierabendverkehr ist ein Erlebnis für sich. Vor allem wenn man nur eine vage Idee dazu hat, wo die möglichen Hotels liegen. Aber: Am Ende war es geschafft.

Warum sind wir schon heute hier? Wir hocken hier etwas in der Tinte. Wo ist das Problem:
1) Rolf hat unglücklicherweise keine gültige Grüne Versicherungskarte. Das heisst, er bezahlt hier Versicherung auf Tagesbasis zu entsprechenden Kosten. Die endet vorerst am 16.3.
2) Die Motorräder sind im Pass eingetragen. D.h. wir können nicht in den Flieger ohne gültige Zollpapiere für die Motorräder.
3) Ich könnte ggf. eine Ausnahmegenehmigung beim Zollamt bekommen. Rolf nicht. Siehe Punkt 1)

Das heisst, wir brauchen zwingend bis Donnerstag eine fertige Lösung. Ihr seht: Wir haben viel Spaß!

Petra

Gestern hatten wir nur einen kurzen Hop nach Petra. Gerade mal so 140km. Was für eine tolle Landschaft! Mit dem Saba’a Backpacker Hostel eine nette Bleibe gefunden.

Nun aber zu Petra. Ganz einfach gesagt, wer im Nahen Osten ist, der muss einmal hierher. Hatten mich die Felsenkirchen von Lalibela beeindruckt – die sind ein Klacks gegen die Grabmäler hier. Dazu kommt die schiere Anzahl. Wir wanderten herum, nahmen jeden Abzweig, verliefen uns um noch mehr zu sehen. Gestartet waren wir um 06:30 Uhr, was ich nur empfehlen kann. Petra gehörte in den ersten beiden Stunden fast ausschließlich uns. Super. 8,5 Stunden später sind wir völlig geschafft aber zufrieden am Hostel zurück.








Resümee Ägypten

Was soll ich sagen, Ägypten hat uns sehr gut gefallen! Aus dem Süden kommend bot es viele Annehmlichkeiten: Saubere Hotels mit höherem Standard, warmes Wasser, gutes und vielfältiges Essen, ganz arg nette, freundliche Menschen, saubere Cafes und Restaurants die näher am Europäischen Standard liegen.

Was hat uns nicht gefallen: Alles mit der Penetranz der Einheimischen an den Pyramiden. Die Tatsache, dass Frauen nicht Teil des öffentlich sichtbaren Lebens sind, vermissen wir. Alle sichtbare Arbeit, sei es im Hotel, in der Gastronomie, in den Läden, wird nahezu ausnahmslos von Männern erbracht.

Beide sagten wir mehrfach, wie angenehm und schön doch Ägypten zu bereisen sei!

Ein Tag – drei Länder

Heute hatten wir im Grunde einen lässigen Tag. Wir mussten nur 180km fahren und zwei Grenzen überschreiten. Gemessen an Europäischen Maßstäben also ein Klacks. So nicht hier. Die Ausreise aus Ägypten, die mir etwas Sorge bereitet hatte, verlief relativ locker. Nun, am Ende fehlte noch ein Stempel, aber ok…
Die Einreise nach Israel dagegen, whow. Da bricht es sich ja leichter aus einem Deutschen Knast aus, als hier ein! Dazu kam, dass Rolf eine nette Versicherung für sein Moped abgeschlossen hat, die Israel explizit nicht auf der grünen Versicherungskarte anbietet. Was soll es, eine Extrastunde und 131$ später waren wir in zweikommafünf Stunden durch. Dann 30 Minuten später wieder ausreisen, und in 1,5 Stunden nach Jordanien einreisen.

Bis wir dann in Akaba ein Hotel hatten, war es 16 Uhr und wir völlig platt. Übrigens: Eilat / Akaba verbreiten ein tolles Flair. Jordanien ist aber auch wesentlich westlicher als alles bisherige. Und noch etwas: Ausnahmslos alle Grenzbeamten mit denen wir es heute zu tun gehabt hatten waren unglaublich nett, hilfsbereit und zuvorkommend. So waren die Übertritte zeit- aber nicht nervenraubend.

Folgen des Sandsturms

Hier ein paar Bilder um die Auswirkungen des Sandsturms zu dokumentieren. Alles abgestrahlte ist linksseitig.
Hier die Tankaufnahme unten:
Sangestrahlte Tankaufnahme
Auch die Felgen sind matt, die Schwinge, einfach alles aus Alu. Stellvertretend die Alubox. So glänzt die Rechte mit ihren normalen Gebrauchsspuren:
Alubox mit normalen Gebrauchsspuren
So die Linke:
Sangestrahlte Alubox
So sieht das Windshield aus. Das matte ist nicht Schmutz, die Scheibe ist sauber und normalerweise durchsichtig. Man sieht noch vage den Lenker durchscheinen:
Frontscheibe

Katharinenkloster

Heute zum Katharinenkloster gefahren. Eine sehr schöne Tour. Zum einen, weil wir die 280km ohne Gepäck fahren durften, zum anderen, weil der Sinai eine Traumlandschaft bietet. Zumindest für diejenigen, die Wüste lieben. Zum Kloster gibt es nicht viel zu sagen, was nicht schon geschrieben ist: http://de.wikipedia.org/wiki/Katharinenkloster_%28Sinai%29








Morgen gibt es noch einen Ruhetag in Dahab, am Donnerstag geht es Richtung Jordanien. Wir sind gespannt auf die beiden Grenzübertritte (Ägypten – Israel – Jordanien).